Multi-Marktplatz & Internationalisierung

Nicht nur Amazon:
Multi-Marktplatz und Internationalisierung.

Amazon ist der größte Marktplatz — aber nicht der einzige, auf dem deine Kunden kaufen. Wir betreuen über 14 Marktplätze in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien-Pazifik: Otto, Kaufland, bol.com, Galaxus, Walmart und die 20+ Amazon-Länder. Ein Ansprechpartner, ein Reporting, monatlich kündbar.

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 kanal-plan.yml
# Ein Kanal nach dem anderen:
heute:        amazon.de
quartal 1:   kaufland.de  # günstiger
quartal 2:   otto.de      # DACH-exklusiv
quartal 3:   amazon.nl, amazon.se
sortiment:   unverändert
reporting:   ein Bericht über alle Kanäle
laufzeit:    monatlich kündbar 

Ein Marktplatz ist ein Kanal. Kein Vertrieb.

Vier Gründe, warum Marken mit einem zweiten und dritten Kanal anfangen — keiner davon heißt „weil man das so macht".

risiko/

Ein gesperrtes Konto stoppt alles

Eine Suspendierung, eine unterdrückte ASIN, eine Policy-Änderung — auf einem einzigen Kanal trifft das 100 % deines Marktplatz-Umsatzes. Mit zwei Kanälen trifft es einen Teil. Das ist der Unterschied zwischen einem schlechten Monat und einem Stillstand.

marge/

Dieselbe Ware, andere Marge

Die Provisionen unterscheiden sich je Marktplatz deutlich: Kaufland liegt bei 7–12 %, Amazon bei 8–15 %, Otto bei 10–15 %. Dasselbe Produkt trägt je nach Kanal eine andere Marge — das ist eine Rechnung, keine Meinung.

sichtbarkeit/

Weniger Anbieter, mehr Sichtbarkeit

Otto ist ausschließlich für DACH-Unternehmen geöffnet und begrenzt die Anbieterzahl je Kategorie. Wo weniger Wettbewerber stehen, kostet dieselbe Platzierung weniger — ein Vorteil, den man nur hat, solange man früh da ist.

länder/

Neue Märkte, kein neues Sortiment

Internationalisierung verkauft dieselben Produkte an mehr Menschen. Kein neues Sortiment, keine neue Produktion, keine neue Marke — die Arbeit steckt in Konto, Steuern, Sprache und Logistik. Genau die übernehmen wir.

Die Kanäle, die wir wirklich betreiben

Nicht „wir können alles anbinden", sondern: hier haben wir laufende Kunden-Konten. Die Provisionen sind die der Marktplätze, nicht unsere.

weltweit/

Amazon

Unser Kerngebiet seit 2016. Seller und Vendor Central, FBA und FBM, Sponsored Ads bis DSP, Brand Registry, A+ Content — auf allen verfügbaren Amazon-Ländern.

8–15 % Provision
deutschland/

Kaufland.de

Ernsthafter Amazon-Konkurrent mit wachsendem Traffic und der günstigsten Provision im DACH-Vergleich. Für viele Marken der naheliegendste zweite Kanal.

7–12 % Provision
dach-exklusiv/

Otto.de

Exklusiv für DACH-Unternehmen, limitierte Anbieterzahl je Kategorie, qualitätsbewusste Kundschaft. Besonders stark für Premium-Produkte.

10–15 % Provision
benelux/

bol.com

Der führende Marktplatz in den Niederlanden und Belgien — ein Markt, der von Deutschland aus logistisch nah und wettbewerblich weit weniger dicht ist.

dach/

Galaxus & ManoMano

Galaxus als wachsender Generalist aus der Schweiz, ManoMano als Spezialist für Heimwerken und Garten. Zwei Kanäle mit eigener, kaufbereiter Kundschaft.

fachmärkte/

Fressnapf, DocMorris, Shop Apotheke

Fachmarktplätze schlagen Generalisten überall dort, wo Beratung und Sortimentstiefe zählen — Tierbedarf, Gesundheit, Apotheke. Weniger Reichweite, deutlich bessere Conversion.

usa/

Walmart

Der größte Amazon-Wettbewerber in den USA. Für Marken, die den US-Markt ernst nehmen, der zweite Pflichtkanal neben Amazon.com.

international/

noon & El Corte Inglés

noon für den Nahen Osten, El Corte Inglés für Spanien. Märkte, in denen der lokale Platzhirsch wichtiger ist als der globale.

Die vollständige Übersicht mit allen Plattformen, Gebühren und Besonderheiten steht auf Marktplätze. Rechnen kannst du selbst — mit dem kostenlosen FBA-Kalkulator und Marktplatz-Vergleich.

Internationalisierung: dieselben Produkte, mehr Nachfrage

Wir internationalisieren seit 2018 — angefangen mit Amazon UK, Frankreich, Italien und Spanien, heute auf allen verfügbaren Amazon-Ländern.

europa/

11 Länder

Deutschland, UK, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Schweden, Polen, Belgien, Irland, Türkei.

nordamerika/

4 Länder

USA, Kanada, Mexiko, Brasilien.

naher-osten/

4 Länder

VAE, Saudi-Arabien, Ägypten, Südafrika.

asien-pazifik/

4 Länder

Japan, Australien, Singapur, Indien.

Woran ein Markteintritt wirklich hängt

Nicht an der Übersetzung. An vier Dingen, die vorher geklärt sein müssen.

01

Konto & Steuern

Ob eine Umsatzsteuer-Registrierung im Zielland nötig ist, hängt davon ab, ob dort Ware gelagert wird — das entscheidet dein Lagermodell, nicht der Marktplatz. Wir sagen dir vorher, was ansteht, und arbeiten dafür mit deinem Steuerberater zusammen.

02

Produktrecht je Land

Verpackungs- und Elektrogesetz, Batterien, Textilkennzeichnung: Die erweiterte Herstellerverantwortung ist je Land eigenständig geregelt, und die Marktplätze prüfen sie beim Listing. Fehlt eine Nummer, geht das Angebot nicht online.

03

Sprache ist kein Übersetzen

Ein Listing ist kein Text, sondern eine Suchanfrage. Wer den deutschen Titel übersetzt, übersetzt die deutschen Keywords mit — und rankt auf Begriffe, die im Zielmarkt niemand eingibt. Wir recherchieren je Land neu.

04

Logistik entscheidet die Marge

PAN-EU, CEE oder Versand aus einem Land — die Wahl verändert Gebühren, Lieferzeit und Steuerpflichten gleichzeitig. Das ist die Entscheidung mit dem größten Hebel auf die Marge und die, die am häufigsten nebenbei getroffen wird.

So läuft ein Kanal-Start

Ein Kanal nach dem anderen. Wer drei gleichzeitig startet, macht auf allen dreien dieselben Fehler.

schritt 01

Analyse: lohnt sich der Kanal?

Wir prüfen dein Sortiment gegen die Gebühren, den Wettbewerb und die Nachfrage des Kanals — und sagen dir auch, wenn sich einer nicht lohnt. Das Ergebnis ist eine Reihenfolge, keine Liste.

schritt 02

Konto & Compliance

Registrierung, Verifizierung, Steuer- und Produktrechtsnachweise, Kategoriefreigaben. Der Teil, an dem die meisten Starts hängenbleiben — und der Teil, den wir am häufigsten gemacht haben.

schritt 03

Listings für den Kanal, nicht kopiert

Eigene Keyword-Recherche, kanaleigene Attribute und Kategoriebäume, Bilder nach den Regeln des Marktplatzes. Ein von Amazon kopiertes Listing rankt auf Otto nicht.

schritt 04

Launch mit Budget, nicht mit Hoffnung

Ein neuer Kanal hat keine Historie, also auch keine organische Sichtbarkeit. Die ersten Wochen laufen über Werbung und Preis — mit einem vorher festgelegten Budget und einem Abbruchkriterium.

schritt 05

Laufender Betrieb, ein Reporting

Danach läuft der Kanal wie die anderen: Listing-Pflege, Werbung, Bestand, Account Health. Du bekommst einen Bericht über alle Kanäle — nicht fünf Berichte über je einen.

schritt 06

Der nächste Kanal

Erst wenn der vorherige trägt. Was wir dabei gelernt haben — Keywords, Bilder, Preisgrenzen, Werbebudget —, nehmen wir mit. Der zweite Start ist immer schneller als der erste.

14+
Betreute Marktplätze
120+
Betreute Kunden-Accounts
40 M€+
Generierter Marktplatz-Umsatz
seit 2018
Internationalisierung als eigenes Feld

Bevor du fragst

Was Marken uns vor dem zweiten Kanal am häufigsten fragen.

Lohnt sich ein zweiter Marktplatz, wenn Amazon gut läuft?
Gerade dann. Ein funktionierendes Amazon-Geschäft beweist, dass Produkt, Preis und Bilder tragen — das ist die Vorarbeit, die einen zweiten Kanal schnell macht. Läuft Amazon dagegen schlecht, löst ein zweiter Kanal das Problem nicht, sondern verdoppelt es. Wir sagen dir im Erstgespräch, welcher der beiden Fälle vorliegt.
Brauche ich für jeden Marktplatz ein eigenes Sortiment?
Nein. In aller Regel geht dasselbe Sortiment auf mehrere Kanäle. Sinnvoll ist aber eine Auswahl je Kanal: Was auf Amazon über den Preis läuft, funktioniert auf Otto oft nicht, und umgekehrt tragen erklärungsbedürftige Produkte auf Fachmarktplätzen deutlich besser. Diese Auswahl treffen wir zusammen, bevor ein Listing entsteht.
Otto oder Kaufland — womit anfangen?
Kaufland hat die günstigere Provision (7–12 % gegen 10–15 %), den schnelleren Start und wächst stark. Otto ist exklusiv für DACH-Unternehmen, begrenzt die Anbieterzahl je Kategorie und bringt eine qualitätsbewusstere Kundschaft — dafür ist der Zugang aufwendiger. Faustregel: preisgetriebene Sortimente zuerst zu Kaufland, Premium- und Markenprodukte zuerst zu Otto.
Brauchen wir im Ausland eine eigene Umsatzsteuer-Nummer?
Das hängt daran, ob im Zielland Ware gelagert wird — nicht daran, ob du dorthin verkaufst. Versand aus Deutschland ohne Lager im Ausland läuft in der EU in der Regel über das OSS-Verfahren; sobald Amazon deine Ware im Ausland einlagert, sieht es anders aus. Wir sagen dir vor dem Start, was in deinem Fall ansteht, und stimmen es mit deinem Steuerberater ab. Eine Steuerberatung ist das ausdrücklich nicht.
Wie viele Kanäle könnt ihr gleichzeitig starten?
Technisch mehrere, empfohlen einen. Ein Start bindet auf deiner Seite Aufmerksamkeit — Bestand, Preisfreigaben, Rückfragen zur Compliance. Drei gleichzeitige Starts erzeugen dieselben Fehler dreimal, statt sie einmal zu lernen. Die Ausnahme sind weitere Amazon-Länder: die laufen über dasselbe Konto und können gebündelt starten.
Was kostet das, und wie lange binde ich mich?
Monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit — das gilt für jeden Kanal. Der Preis hängt vom Umfang ab: wie viele Kanäle, wie viele Artikel, ob Werbung dazugehört. Eine belastbare Zahl bekommst du im kostenlosen Erstgespräch, nachdem wir dein Sortiment gesehen haben, und nicht vorher.

Welcher Kanal ist bei dir der nächste?

In 30 Minuten gehen wir dein Sortiment gegen die Gebühren und den Wettbewerb der Kanäle durch — und du bekommst eine Reihenfolge mit Begründung. Kostenlos, unverbindlich, und wenn sich keiner lohnt, sagen wir das auch.

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